Im letzten und in diesem Jahr fokussieren wir uns auf das SDG Ziel 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“. Damit wollen wir einen themenspezifischen Fokus bieten. Dennoch verlieren wir das große Ganze mit den 17 Zielen nicht aus den Augen.
Im letzten Netzwerktreffen stand das Wissen rund um die SDGs insgesamt auf der Agenda. Dazu haben wir uns den Nachhaltigkeitsexperten und langjährigen Umweltmanager eines internationalen Konzerns und Mitglied im erweiterten B.A.U.M.-Vorstand Michael Kaminski-Nissen eingeladen.
In einem kurzweiligen Vortrag stellte er die Entwicklung der SDGs vor und zeigte, wie sie in der unternehmerischen Praxis eingebettet werden können.
Die SDGs wurden im Jahr 2015 auf den Weg gebracht und beinhalten 17 internationale nachhaltige Entwicklungsziele, die bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen. Sie umfassen zusammengefasst sechs Transformationsbereiche:
- Menschliches Wohlbefinden und Fähigkeiten, soziale Gerechtigkeit,
- Energiewende und Klimaschutz,
- Kreislaufwirtschaft,
- Nachhaltiges Bauen und Verkehrswende,
- Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme und
- Schadstofffreie Umwelt.
Auch die Weiterentwicklung der
Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie
im März 2021 internationalisiert die Ziele stärker, da Deutschland die Zielerreichung weltweit beeinflussen kann und nicht nur innerhalb Deutschlands.
Michael Kaminski-Nissen zeigte auch, wie man die SDGs den drei Säulen der Nachhaltigkeit
wirtschaftlich, sozial
und
ökologisch
im Unternehmenskontext zuordnen kann. Dabei stellte er das SDG-Ziel 17 „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ an die Spitze seiner Visualisierung und zeigte somit die Wichtigkeit des Wissenstransfers und Kooperationen wie in unserem ZNHOCH3.
Beispiele von Unternehmen wie Aldi Nord, Dr. Friege und Partner, memo AG, aber auch Initiativen wie das Textilbündnis und Kommunen wie die Stadt Frankfurt am Main verdeutlichten, wie die SDGs sinnvoll auch in der Kommunikation eingebunden werden können.
Die SDGs können aber auch auf einzelne wesentliche Felder der Wertschöpfungskette angewendet werden, z. B. für die Beschaffung oder in der IT mit ihren energieträchtigen Rechenzentren.
Damit wir im Kreis ins MACHEN kommen, stellte er die drei wichtigen Bausteine vor.
LERNEN
Man kann sich an Vorreitern orientieren. Da hilft es, die eigenen Beziehungen zu nutzen und zu sehen, wie das eigene geschäftliche Umfeld die SDGs einsetzt.
POSITIONIEREN
Man kann sich einzelne Themenfelder, wie Geschäftsreisen herausnehmen, um die Anwendung der SDGs zu erlernen. Dies kann eine Orientierungshilfe für nachhaltiges Handeln geben.
PLANEN
Wenn man die SDGs auf das gesamte Unternehmen anwenden möchte, sollten Strategien entlang der SDGs entwickelt werden. Hier hilft wieder das SDG-Ziel 17, in dem man Partnerschaften zur Erreichung der Ziele eingeht.
Der zweite Agendapunkt des Netzwerktreffens
betraf auch das SDG 17. Die Themenreise von Drees & Sommer sorgt für die Vernetzung von Unternehmen, um die Welt nachhaltiger zu gestalten. Melanie Bär und Götz Schönfeld stellten ihr Veranstaltungsformat vor, bevor wir darüber diskutierten.
Der neue Aufgabenkreis „Themenreise“ im ZNHOCH3 wird die Entscheidung vorbereiten, ob im Jahr 2022 eine solche Veranstaltung in Wuppertal mit einem CO-Veranstalter ZNHOCH3 geplant wird. Dies wäre eine weitere Möglichkeit der Vernetzung.
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